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Trotz Dehnen nicht beweglicher? Warum das so ist und was wirklich hilft
Wenn du trotz Dehnen nicht beweglicher wirst, dehnst du einfach nicht lange genug, heißt es. Der Satz steht in fast jedem Ratgeber und hält einer Messung nicht stand. Die Frage ist, was eine Dehnung in deinem Körper wirklich verändert und wie lange das bleibt.
Klassisches Dehnen macht den Muskel nur für Minuten länger. Messungen zeigen die Steifigkeit der Muskel-Sehnen-Einheit nach 15 bis 30 Minuten wieder auf dem Ausgangswert. Nach Wochen regelmäßigen Dehnens bleibt vor allem eine höhere Dehntoleranz übrig, das heißt, dein Nervensystem lässt dich weiter in die Position, während der Muskel so lang ist wie vorher. Dauerhaft beweglicher wirst du, wenn die neue Länge unter Spannung trainiert wird. In Meta-Analysen verbessern Krafttraining über die volle Bewegungsamplitude und Training mit bremsender Phase die Beweglichkeit genauso stark wie Dehnen, und sie bringen zusätzlich Kraft. Bei ONE/1 in Baierbrunn heißt das rund zehn Minuten Muskellängentraining am five-System vor jedem Krafttraining.
- Warum du dich dehnst und trotzdem nicht beweglicher wirst
- Was regelmäßiges Dehnen trotzdem kann
- Beweglichkeit unter Spannung: was Krafttraining mit der Bewegungsamplitude macht
- Was das five-System macht und was es nicht kann
- Dehnen, Muskellängentraining, Krafttraining: der Vergleich
- Was sich ab 50 an der Beweglichkeit ändert
- Was Marius am five bei Mitgliedern beobachtet
- Die nächsten zwei Wochen: zehn Minuten vor dem Krafttraining
Warum du dich dehnst und trotzdem nicht beweglicher wirst
Solange du eine Dehnung hältst, gibt die Muskel-Sehnen-Einheit wirklich nach. Sie verhält sich wie ein zäher Gummi, der unter Zug ein Stück länger und weicher wird. Wie lange das anhält, hat eine japanische Messstudie per Ultraschall geprüft. Nach fünfmal einer Minute Wadendehnung lag die Steifigkeit innerhalb von 15 Minuten wieder auf dem Ausgangswert, die Bewegungsamplitude blieb bis 30 Minuten erhöht und war nach 60 Minuten nicht mehr messbar größer. In einer zweiten Messreihe mit zwei, vier und acht Minuten Dehnen dauerte es 10 bis 20 Minuten, bis die Steifigkeit zurück war. Ein systematischer Review bringt es für alle Dehnformen auf einen Nenner, der Zuwachs an Beweglichkeit hält typischerweise unter 30 Minuten. Bis du vom Lab zu Hause bist, ist das Gewebe wieder da, wo es vorher war.
Wieso kommst du nach Wochen dann trotzdem weiter runter? Ein Review in Physical Therapy hat die möglichen Erklärungen gegeneinander gestellt. Danach beruhen die Zuwächse nach einer Dehnsitzung und nach Programmen von drei bis acht Wochen vor allem auf veränderter Empfindung, nicht auf verändertem Gewebe. Das Fachwort dafür ist Dehntoleranz. Dein Nervensystem meldet den Zug später als unangenehm, also lässt es dich tiefer in die Position. Der Muskel selbst ist so lang wie vorher. So erklärt sich die Erfahrung von fast jedem, der trotz Dehnen nicht beweglicher wird. Es geht voran, solange du dehnst, und es ist weg, sobald du aussetzt.
„Wenn du nicht beweglicher wirst, dehnst du nicht lange genug." Das liest man überall, und die größte Meta-Analyse zum Thema widerspricht. Konrad und Kollegen werteten 2024 insgesamt 77 Studien mit 186 Effektgrößen aus. Dehnen erhöhte die Bewegungsamplitude, aber weder Volumen noch Intensität noch Frequenz hatten einen signifikanten Einfluss auf die Größe des Effekts. Mehr vom Gleichen ist also selten die Antwort. Entscheidend ist, welchen Reiz du setzt.
Was regelmäßiges Dehnen trotzdem kann
Dass Dehnen nichts bringt, sagen wir im Lab nicht, denn die Zahlen geben das nicht her. Die Meta-Analyse von 2024 fand gegenüber Kontrollgruppen einen deutlichen Zuwachs an Bewegungsamplitude, und statisches Dehnen wie auch PNF-Dehnen (anspannen, dann nachgeben) wirkten besser als federndes oder dynamisches Dehnen. Die Dosis liefert ein Review von 2018 über 23 Studien. Mindestens fünf Minuten pro Woche und Muskelgruppe, auf mindestens fünf Tage verteilt, statisch. Wie lang die einzelne Sitzung war, spielte dagegen keine Rolle. Wer also täglich eine Minute die Hüftbeuger dehnt, wird über Wochen messbar beweglicher.
Gegen Dehnen als einzige Strategie sprechen trotzdem drei Dinge. Der Zuwachs besteht zum großen Teil aus Toleranz, siehe oben. Der Muskel wird dabei nicht stärker, und dein Nervensystem lernt nicht, die neue Position mit Kraft zu halten. Und statisches Dehnen direkt vor dem Training kostet Leistung. Im Review von Behm und Kollegen betrug der Verlust bei Dehnungen ab 60 Sekunden pro Muskelgruppe 4,6 Prozent, bei kürzeren Dehnungen 1,1 Prozent. Dynamisches Dehnen brachte dagegen ein kleines Plus von 1,3 Prozent. Einen klaren Effekt auf Verletzungen hatte statisches Dehnen in derselben Auswertung nicht.
Eine Ausnahme zeigt, wo die Grenze des Gewebes liegt. In einer Studie aus Oldenburg trugen 27 Teilnehmende sechs Wochen lang jeden Tag eine Stunde eine Dehnorthese an der Wade. Am Ende war der Muskelquerschnitt um 15,2 Prozent gewachsen, die Maximalkraft ebenso. Länge unter Dauerlast ist also ein echter Wachstumsreiz. Eine Stunde täglich pro Muskel ist allerdings ein Trainingsplan für Menschen ohne Beruf.
Beweglichkeit unter Spannung: was Krafttraining mit der Bewegungsamplitude macht
Die Alternative ist keine neue Dehnmethode, es ist Kraft in der Länge. Eine Meta-Analyse in Sports Medicine über 55 Studien zeigt, dass Krafttraining die Bewegungsamplitude klar verbessert (Effektstärke 0,73). Gegenüber Dehnen gab es im direkten Vergleich keinen Unterschied, und Krafttraining plus Dehnen schnitt nicht besser ab als Dehnen allein. Am stärksten reagierten Untrainierte und Menschen, die viel sitzen. Alter, Trainingsdauer und Frequenz hatten keinen Einfluss. Eine Einschränkung nennt die Arbeit ausdrücklich, denn Training nur mit dem eigenen Körpergewicht brachte keine signifikante Verbesserung. Es braucht eine Last. Zum selben Schluss kam eine zweite Meta-Analyse über elf randomisierte Studien mit 452 Teilnehmenden, kein Unterschied zwischen Krafttraining und Dehnen bei der Beweglichkeit.
Besonders wirksam ist die bremsende Phase, also der Teil der Bewegung, in dem du das Gewicht kontrolliert nachgeben lässt (exzentrisch). Ein systematischer Review im British Journal of Sports Medicine prüfte sechs randomisierte Studien in drei Muskelgruppen und fand in allen sechs eine bessere Beweglichkeit nach exzentrischem Training, gemessen am Gelenkwinkel und an der Länge der Muskelfaserbündel im Ultraschall. Als Erklärungsansatz nennen die Autoren, dass der Muskel unter Last in der gedehnten Position zusätzliche Bausteine in Reihe anbaut. Ob es beim Menschen genau so abläuft, ist nicht abschließend gemessen. Gemessen ist, dass der Muskel länger und stärker zugleich wird, und dass das Nervensystem die neue Länge selbst erzeugt hat, statt sie nur zu ertragen. Genau deshalb bleibt sie.
Was das five-System macht und was es nicht kann
Das five-System besteht aus Geräten für Muskellängentraining. Du bringst eine Muskelkette in ihre Endposition, etwa Hüftbeuger und Bauch in der Rückbeuge oder die Beinrückseite im Vorbeugen, und arbeitest dort aktiv gegen den Widerstand des Geräts, langsam hinein, halten, langsam zurück. Die Länge, die eine Dehnung nur passiv erreicht, wird dabei unter Spannung gehalten und bewegt. Bei ONE/1 ist das Phase zwei des Balance-First-Systems, rund zehn Minuten am five für Hüfte, Wirbelsäule und Schultern, direkt vor dem milon-Zirkel. Diese Reihenfolge ist Absicht, denn der Zirkel fährt danach jede Übung über die volle Bewegungsamplitude, und die bremsende Phase steuert der Motor. Was das System im Einzelnen leistet, steht auf der Mobility-Seite.
Drei Dinge kann das five nicht. Krafttraining ersetzt es nicht, die Kraft kommt aus dem Zirkel und dem Freihantelbereich. Eine Schmerzursache behebt es nicht, wer mit Gelenk- oder Rückenbeschwerden kommt, klärt das vorher ärztlich ab, denn das five ist kein Therapiegerät. Und es wirkt nicht, wenn du nur durchfährst, weil der Reiz in der Endposition unter Spannung entsteht und nicht in der Bewegung dazwischen. Wer die five-Runde in fünf Minuten durchfährt, hat fünf Minuten gespart und sonst nichts. Einen Satz zur Evidenz sparen wir uns nicht. Eine unabhängige Studie zum five-System selbst haben wir nicht gefunden. Belegt ist die Methode dahinter, Länge unter Last und exzentrische Arbeit, durch die Meta-Analysen oben. Das gilt für unsere Geräte genauso wie für alle anderen.
Ausprobieren geht schneller als lesen. Beim kostenlosen Probetraining in Baierbrunn fährst du die five-Runde und den Zirkel einmal durch, 60 Minuten, Geräte auf dich eingestellt.
Dehnen, Muskellängentraining, Krafttraining: der Vergleich
| Methode | Was im Gewebe passiert | Akuter Effekt hält | Was nach Wochen bleibt | Kraft |
|---|---|---|---|---|
| Statisches Dehnen | Muskel-Sehnen-Einheit gibt vorübergehend nach | 10 bis 30 Minuten | Höhere Dehntoleranz, Amplitude größer, Muskellänge unverändert | Keine; vor dem Training ab 60 s Verlust um 4,6 Prozent |
| Muskellängentraining (five, exzentrisch) | Muskel arbeitet in der Endposition gegen Last | wie Dehnen | Amplitude größer, Faserbündel im Ultraschall länger | Ja, in der gedehnten Position |
| Krafttraining, volle Amplitude | Muskel arbeitet über den ganzen Bewegungsweg | wie Dehnen | Amplitude größer, gleich stark wie Dehnen (Meta-Analysen 2021 und 2023) | Ja |
An der Tabelle siehst du, warum die Reihenfolge bei ONE/1 so gewählt ist. Dehnen und Krafttraining bringen am Ende dieselbe Beweglichkeit, aber nur eines von beiden bringt Kraft dazu. Muskellängentraining nutzt genau die Position, in der beides zusammenkommt.
Was sich ab 50 an der Beweglichkeit ändert
Eine kanadische Querschnittstudie hat 436 Menschen zwischen 55 und 86 vermessen. Die Schulterabduktion nahm pro Lebensjahrzehnt um 5 Grad bei Männern und 6 Grad bei Frauen ab, die Hüftbeugung um 6 beziehungsweise 7 Grad. Das klingt nach Schicksal und ist keines. Alter und Aktivität zusammen erklärten in derselben Studie nur 9 bis 10 Prozent der Unterschiede zwischen den Personen. Zwei 65-Jährige können in der Hüfte 30 Grad auseinanderliegen, und das Alter trägt zu diesem Abstand fast nichts bei. Die Meta-Analyse zum Krafttraining fand außerdem keinen Einfluss des Alters auf den Zuwachs, dafür die größten Effekte bei Untrainierten. Wer spät anfängt, hat den längsten Hebel. Mit dem Alter verändert sich die Erholungszeit zwischen den Reizen, nicht die Fähigkeit, auf sie zu reagieren.
Was Marius am five bei Mitgliedern beobachtet
Die erste five-Runde fährt bei uns niemand allein. Im Startpaket steht Marius daneben, stellt jedes der fünf Geräte auf die Person ein und schaut, wo die Bewegung tatsächlich endet, nicht wo sie enden sollte. Das ist der Moment, in dem das Gefühl und die Beobachtung auseinandergehen. Wer „eigentlich viel dehnt", erwartet die Grenze meist an einer anderen Stelle, als sie am Gerät sichtbar wird. Ab da bekommt die Runde einen Schwerpunkt, und nach vier Wochen schauen wir am five noch einmal hin, ob die Endposition sich verschoben hat.
Was Marius bei denen sieht, die mit dem Ziel Beweglichkeit zu uns kommen, wiederholt sich. Die meisten kennen nur das klassische Dehnen, lange passiv in einer Position, und halten dabei so kurz, dass kaum eine Wirkung eintritt. Die größten Einschränkungen liegen fast immer in der tiefen Kniebeuge und in der Schulter. Dort baut er zusätzliche Mobilitätsübungen ein und setzt Schwerpunkte. Nach dem ersten Durchgang am five berichten viele, dass sie sich in der Haltung ausgeglichener fühlen. Das ist ihre eigene Beschreibung, kein Messwert. Der Messwert kommt bei der Re-Analyse nach vier Wochen. Der größte Fehler am five ist übrigens das Weglassen. Wer die fünf Übungen nicht vor dem Krafttraining macht, lässt einen Teil des Trainingsreizes liegen. Ab 50 zählt das doppelt, weil die neu gewonnene Kraft in allen Bereichen einsetzbar sein muss, und dazu gehört Beweglichkeit. Beides wird bei uns parallel entwickelt und erhalten.
Klassisches Dehnen macht deine Muskeln nur kurzzeitig länger. Dein Nervensystem gibt den neuen Bewegungsspielraum aber nicht dauerhaft frei.
Marius Seifert, Inhaber ONE/1, im Reel zum Thema
Die nächsten zwei Wochen: zehn Minuten vor dem Krafttraining
Vier Dinge kannst du ab dieser Woche ändern, ohne ein Gerät zu kaufen. Kürze statisches Dehnen vor dem Training auf unter 60 Sekunden pro Muskelgruppe oder leg es ans Ende der Einheit. Fahr jede Kraftübung über die volle Bewegungsamplitude und verlangsame die bremsende Phase auf drei Sekunden, mit einem Gewicht, das dort noch Spannung erzeugt. Wenn du weiter dehnst, dann täglich, statisch, fünf Minuten pro Woche und Muskelgruppe, und im Wissen, dass du Toleranz trainierst. Und mach vorher ein Foto von deiner tiefen Kniebeuge mit Fersen am Boden, von der Seite, und in vier Wochen dasselbe Foto noch einmal. Was du dann vergleichst, ist ein Messwert. Beweglichkeit ist dann kein Zufall mehr, sondern ein Trainingsziel.
Wie der ganze Ablauf bei uns aussieht, vom Startpaket über das five bis zum Zirkel, liest du im Artikel zu den Erfahrungen mit dem milon-Zirkel.
Häufige Fragen
Wie lange hält der Effekt von Dehnen an?
In Messstudien lag die Steifigkeit der Muskel-Sehnen-Einheit 10 bis 20 Minuten nach dem Dehnen wieder auf dem Ausgangswert. Die Bewegungsamplitude blieb bis etwa 30 Minuten erhöht und war nach 60 Minuten nicht mehr messbar größer. Ein systematischer Review nennt für alle Dehnformen typischerweise unter 30 Minuten.
Ist Krafttraining besser als Dehnen für die Beweglichkeit?
Nicht besser, aber gleich gut, und die Kraft gibt es obendrauf. Zwei Meta-Analysen (2021 mit 11 Studien, 2023 mit 55 Studien) fanden bei der Bewegungsamplitude keinen Unterschied zwischen Krafttraining und Dehnen. Eine Zusatzlast ist Voraussetzung, denn reines Körpergewichtstraining brachte keine signifikante Verbesserung.
Sollte man vor dem Krafttraining dehnen?
Statisch möglichst kurz oder gar nicht. Ab 60 Sekunden pro Muskelgruppe sank die Leistung in einem systematischen Review um 4,6 Prozent, unter 60 Sekunden um 1,1 Prozent. Dynamisches Dehnen brachte ein kleines Plus. Vor dem Zirkel steht bei ONE/1 deshalb Muskellängentraining am five und kein statisches Dehnen.
Was ist Muskellängentraining?
Ein Training, bei dem der Muskel in seiner gedehnten Endposition aktiv gegen Widerstand arbeitet, statt dort nur passiv gehalten zu werden. Die belegte Grundlage ist exzentrisches Training. In sechs randomisierten Studien verbesserte es die Beweglichkeit, gemessen am Gelenkwinkel und an der Länge der Muskelfaserbündel. Bei ONE/1 läuft es an den five-Geräten.
Wie oft muss man dehnen, um beweglicher zu werden?
Ein Review von 2018 nennt mindestens fünf Minuten pro Woche und Muskelgruppe, verteilt auf mindestens fünf Tage, statisch. Die Länge der einzelnen Sitzung spielte keine Rolle. Die größte Meta-Analyse von 2024 fand keinen signifikanten Einfluss von Volumen, Intensität oder Frequenz auf die Größe des Effekts.
Kann man ab 50 noch beweglicher werden?
Ja. In einer Meta-Analyse zum Krafttraining hatte das Alter keinen Einfluss auf den Zuwachs an Bewegungsamplitude, und Untrainierte reagierten am stärksten. Die altersbedingte Abnahme liegt bei etwa 5 bis 7 Grad pro Jahrzehnt in Schulter und Hüfte, erklärt aber nur rund ein Zehntel der Unterschiede zwischen Personen. Wer Gelenkbeschwerden hat, klärt sie vorher ärztlich ab.
Was ist Dehntoleranz?
Die Bereitschaft des Nervensystems, eine Dehnung weiter zuzulassen, bevor es sie als unangenehm meldet. Ein Review von 2010 kommt zu dem Schluss, dass die Zuwächse nach einer Dehnsitzung und nach Programmen von drei bis acht Wochen vor allem auf dieser veränderten Empfindung beruhen und nicht auf einer längeren Muskulatur.
Quellen
- Afonso J, Ramirez-Campillo R, Moscão J, et al. Strength Training versus Stretching for Improving Range of Motion: A Systematic Review and Meta-Analysis. Healthcare (Basel) 2021. doi.org/10.3390/healthcare9040427
- Alizadeh S, Daneshjoo A, Zahiri A, et al. Resistance Training Induces Improvements in Range of Motion: A Systematic Review and Meta-Analysis. Sports Medicine 2023. doi.org/10.1007/s40279-022-01804-x
- Konrad A, Alizadeh S, Daneshjoo A, et al. Chronic effects of stretching on range of motion with consideration of potential moderating variables: A systematic review with meta-analysis. Journal of Sport and Health Science 2024. doi.org/10.1016/j.jshs.2023.06.002
- Weppler CH, Magnusson SP. Increasing Muscle Extensibility: A Matter of Increasing Length or Modifying Sensation? Physical Therapy 2010. doi.org/10.2522/ptj.20090012
- Mizuno T, Matsumoto M, Umemura Y. Viscoelasticity of the muscle-tendon unit is returned more rapidly than range of motion after stretching. Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 2013. doi.org/10.1111/j.1600-0838.2011.01329.x
- Ryan ED, Beck TW, Herda TJ, et al. The Time Course of Musculotendinous Stiffness Responses Following Different Durations of Passive Stretching. Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy 2008. doi.org/10.2519/jospt.2008.2843
- Behm DG, Blazevich AJ, Kay AD, McHugh M. Acute effects of muscle stretching on physical performance, range of motion, and injury incidence in healthy active individuals: a systematic review. Applied Physiology, Nutrition, and Metabolism 2016. doi.org/10.1139/apnm-2015-0235
- O'Sullivan K, McAuliffe S, DeBurca N. The effects of eccentric training on lower limb flexibility: a systematic review. British Journal of Sports Medicine 2012. doi.org/10.1136/bjsports-2011-090835
- Thomas E, Bianco A, Paoli A, Palma A. The Relation Between Stretching Typology and Stretching Duration: The Effects on Range of Motion. International Journal of Sports Medicine 2018, DOI 10.1055/s-0044-101146. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29506306/
- Warneke K, Brinkmann A, Hillebrecht M, Schiemann S. Influence of Long-Lasting Static Stretching on Maximal Strength, Muscle Thickness and Flexibility. Frontiers in Physiology 2022. doi.org/10.3389/fphys.2022.878955
- Stathokostas L, McDonald MW, Little RMD, Paterson DH. Flexibility of Older Adults Aged 55–86 Years and the Influence of Physical Activity. Journal of Aging Research 2013. doi.org/10.1155/2013/743843
Dieser Artikel gibt Trainingswissen und Studienlage wieder, keine medizinische Beratung. Bei Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenten bitte vorab ärztlich abklären.
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